Monat: November 2013

perspektive literatur berlin

perspektive literatur berlin

in der reihe montagsdemonstrationen   :   ’soliloquien‘ und andere
antworten auf keine fragen an die NSA

thomas antonic (wien)  &  clemens schittko (berlin)  lesen aus aktuellen
texten

montag, 25.11.2013
montagsbar, fehrbelliner str. 6, 10119 berlin  (nahe u-bhf.
senefelderplatz)

Ich sage: Ich liebe dich. Du sagst: Ich-liebe-dich zu sagen ist ein
Plagiat.
Ich sage: Zu sagen, dass etwas ein Plagiat ist, ist ebenfalls ein Plagiat.
Und so hassen wir einander schweigend weiter, wie gehabt.
(clemens schittko)

Wir tranken abends schweigend Bier in aus dem Boden gestampften
Quadratstädten,
aßen Burger oder Burritos, schliefen in Motels, um früh am nächsten Morgen
die Reise fortzusetzen,
bis Martti nach ein paar Tagen, mitten in Arizona, unvermittelt, aus dem
Nichts heraus, sagte: What a sad, sad country.
(thomas antonic)

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